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Geschichte der Gemeinde Dasing

In alten Urkunden wird Dasing als Tegesingen, Siedlung der Leute des Tagiso bezeichnet. Später hat sich über Täsingen, Tesingen, Däsing das heutige Dasing herausgebildet. Um das 12. Jahrhundert besaß ein Degenhart von Seefeld Güter in Tegesingen.

 

Ein Zweig der Massenhausener ließ sich im 14. Jahrhundert in Dasing nieder. Diese führten in ihrem Stammwappen eine goldene Parte und zwei sechsstrahlige Sterne auf blauem Untergrund. Als die Herren von Massenhausen ausstarben gelangte Dasing, das bereits im Mittelalter als Hofmark genannt wird, an verschiedene Adelsgeschlechter.

 

Im Wandel der Jahre wurde das Ortsbild von Dasing vom Zeitgeschehen geprägt. Schon 1632 ging das prächtige Schloß, das auf den Höhen von St. Franziskus gelegen, das Paartal mit dem Bauerndörfchen Dasing beherrschte, unter dem Ansturm der Schweden in Flammen auf. In den Jahren 1799 bis 1800 wurde das Dorf von durchziehenden französischen Soldatenhorden heimgesucht und mehrmals geplündert und ausgeraubt.

 

Erst nach Aufhebung von Leibeigenschaft, Robot und Zehent im Laufe des 19. Jahrhunderts entstanden die weiträumigen großen Bauernhöfe die das Ortsbild von Dasing prägten. Wie schutzsuchend breiteten sie sich um den Hang auf dem die Pfarrkirche St. Martin gebaut wurde aus.

 

1803 kam die Hofmark an Bayern und wurde dem Landgericht Friedberg zugewiesen.

 

In den Nachkriegsjahren ist die Bevölkerung auf das mehrfache angewachsen. Durch die Gebietsreform und die Eingliederung der Gemeinden Taiting, Rieden, Laimering und Wessiszell zählt Dasing heute rund 5.000 Einwohner und gehört zu den größten Gemeinden des Landkreises Aichach-Friedberg. Durch die verkehrsgünstige Lage haben sich in den geschaffenen Siedlungsgebieten Arbeiter, Angestellte und Beamte niedergelassen. Moderne Wohnsiedlungen und neue Straßenzüge vergrößern das frühere Ortsbild.

 

Die weithin sichtbare Pfarrkirche St. Martin, die erweiterte und renovierte Volksschule und das Gemeindezentrum sind die zentralen Punkte in Dasing. Das gesellschaftliche Leben der Gemeinde Dasing wird von den alteingesessenen und den zugezogenen Bürgern gemeinsam gestaltet. In den verschiedenen Vereinen und Organisationen z.B. der Krieger- und Soldatenverein, Feuerwehr, Schützenverein, Musikverein, Kath. Frauenbund, den vielen Abteilungen des Sportvereins, sowie des Tennisclubs widmen sich die Bewohner des Ortes der Pflege der Kameradschaft und dem Dienst am Nächsten. Dafür wurde von der Gemeinde eine herrliche großzügige Sport- und Freizeitanlage mit  3 Schwimmbecken, 3 Fußballfeldern, 4 Stockschützenbahnen, Allwetterplatz, Leichtathletikanlagen, 6 Tennisplätzen und 2 Kegelbahnen sowie weiteren vielfältigen Sportmöglichkeiten geschaffen.

 

Der Musikverein, der Kirchenchor und die Volkshochschule tragen zum kulturellen Leben in der Gemeinde wesentlich bei.

 

Durch die hervorragende Straßenanbindung ist die Nachfrage nach Bauland in Dasing uneingeschränkt groß. Die vorhandenen Freizeiteinrichtungen werden vor allem durch das großzügige Fahrradnetz erschlossen.

 

Die gute Wohn- und Lebensqualität in Dasing ist auch bei jungen Familien anerkannt, in der Gemeinde werden mittlerweile 3 gut ausgestattete Kindergärten unterhalten.

 

Die Versorgung der Bürger von Dasing mit praktischen Ärzten, Zahnärzten, Banken, Apotheke, Tierarzt, Bäckereien, Lebensmittelmärkten, Metzgereien, Blumenläden, Optiker, Tankstellen, Gaststätten, Schusterbetrieb und vielen anderen Handwerksbetrieben ist gewährleistet. Durch das Zusammenwirken von Gemeinde, Kirche, Schule, den Genossenschaften und Vereinen ist auch eine weitere Aufwärtsentwicklung der Gemeinde Dasing abzusehen.

 

Im Jahr 2003 wurde die Ortsumfahrung B 300 für den Verkehr freigegeben. Die dadurch entstandene Verkehrsberuhigung hat die Lebens- und Wohnqualität in Dasing erheblich verbessert; für die Bürgerschaft ist ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung gegangen. Es ergeben sich nun u. a. neue Möglichkeiten der Ortsgestaltung.

 

Als Sitz der Verwaltungsgemeinschaft für die Gemeinden Adelzhausen, Dasing, Eurasburg, Obergriesbach und Sielenbach werden die Voraussetzungen für ein Kleinzentrum geschaffen.





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